Für Demokratie und Toleranz

MIA SAN MEHR: Kampagne im Zeichen der Vielfalt

Toleranz und Demokratie sind die Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Grundpfeiler, die es gemeinsam zu stärken gilt, damit sie auch morgen noch sicher tragen. Genau das ist die Überzeugung hinter einer großen städtischen Kampagne, die ein Zeichen für ein besseres Miteinander setzen will.

MIA SAN MEHR" lautet die plakative Überschrift einer ganzen Fülle an Veranstaltungen, Bildungsangeboten und Initiativen – angelegt auf einen Zeitraum von zwei Jahren. Das Motto „MIA SAN MEHR" ist gleichzeitig auch der Slogan einer kreativen Plakatkampagne, die auf augenzwinkernde, smarte Weise für diese wichtige Thematik sensibilisiert – und dabei ganz ohne erhobenen Zeigefinger auskommt.

„Neu-Ulm – Was zählt?“:
Veranstaltungsreihe 2026/2027

Die Stadt Neu-Ulm führt ihre Kampagne „MIA SAN MEHR“ fort: Mit dem neuen Format „Neu-Ulm – Was zählt?“ starten im Mai 2026 Veranstaltungen, die zentrale Werte des Zusammenlebens in den Mittelpunkt stellen. In Workshops, Gesprächen und Diskussionsrunden geht es unter anderem um Offenheit, Verantwortung sowie Respekt und Toleranz. 

Das Besondere: Die Reihe vermittelt diese Werte nicht abstrakt, sondern macht sie im gemeinsamen Erleben greifbar. Themen wie Toleranz, Mut oder Vielfalt werden nicht als politische Schlagworte diskutiert, sondern anhand konkreter Lebensrealitäten, lokaler Fragen und gemeinsamer Erfahrungen.

 

Die Termine im Überblick

Auftakt der neuen Reihe ist am 20. Mai 2026. In diesem Jahr sind drei Veranstaltungen geplant, 2027 folgen weitere Termine.

  • „Offenheit & Neugier“:
    Ein moderiertes Dialogformat lädt dazu ein, einander zuzuhören und neue Perspektiven zu entdecken.
    Termin: Mittwoch, 20. Mai 2026, 18:30 – 20:30 Uhr
    Ort: Haus der Nachhaltigkeit, Augsburger Straße 23-25, Neu-Ulm
    Anmeldung: per E-Mail an interkulturellesNU@neu-ulm.de 
     
  • „Mut & Verantwortung“:
    In einer interaktiven Simulation erleben die Teilnehmenden, wie sich Entscheidungen unter Druck anfühlen, und was Verantwortung bedeuten.
    Termin: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 18:30 – 20:30 Uhr
    Ort: wird noch bekannt gegeben.
     
  • „Respekt & Toleranz“:
    Strukturierter Austausch in Kleingruppen: zuhören, Perspektiven teilen und Empathie entwickeln.
    Termin: Freitag, 20. November 2026, 18:30 – 20:30 Uhr
    Ort: wird noch bekannt gegeben.

Anmeldung: Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis spätestens 2 Tage vor dem Termin per E-Mail an: interkulturellesNU@neu-ulm.de
 

Worum geht es in den Veranstaltungen?

Den Auftakt am 20. Mai macht das Thema „Offenheit & Neugier“. In einem moderierten Dialogformat erleben die Teilnehmenden, wie echtes Zuhören neue Perspektiven eröffnet. Entwickelt wurde das Format von der Autorin und Kommunikationsexpertin Dana Hoffmann. Sie betont: Offenheit entsteht, wenn wir unserem Gegenüber wirklich zuhören und verstehen, worum es ihm geht.

Am 8. Oktober stehen „Mut & Verantwortung“ im Fokus. In einer interaktiven Simulation versetzen sich die Teilnehmenden in Entscheidungssituationen unter Zeitdruck. Dabei wird erlebbar, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Entscheidungen zu treffen.

Die Veranstaltung am 20. November widmet sich „Respekt & Toleranz“. In Kleingruppen tauschen sich die Teilnehmenden zu einer gemeinsamen Fragestellung aus – mit klaren Regeln: gleiche Redezeit, aktives Zuhören und ein respektvoller, hierarchiefreier Dialog.

Tage der Demokratie und Vielfalt

Im Mai 2025 fiel der Auftakt der Kampagne MIA SAN MEHR bei den „Tagen für Demokratie und Vielfalt“ – mit spannenden und inspirierenden Veranstaltungen für Jung und Alt. 

8. Mai 2025
• Einweihung Esther-Bejarano-Platz
• Waggon vierter Klasse. Musikalische Lesung von Robert Domes und Münchner Klezmer Trio

9. Mai 2025
• Sprühkreide-Aktion MIA SAN MEHR
• Wir entscheiden gemeinsam! Demokratierundgang des Edwin Scharff Museums

10. Mai 2025
• Speakers’ Corner MIA SAN MEHR – Poetry Slam und Theateraufführung
• Trotzdem JA zum Leben sagen – Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager. Von Viktor E. Frankl.

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