Weststadt

Der Stadtteil Weststadt umfasst das Gebiet von der Donau im Norden, der Landesgrenze westlich der Iller, der B 30 in etwa im Süden und der B 28/B 10 im Osten.

Die Vorstadt westlich der B 28 entstand zwischen Illerkanal und Schießhausallee (alte Ringstraße) bereits in den 1930er Jahren. Es ist ein Villenviertel. Älter als die Vorstadt ist die Ansiedlung Illerbrücke. Sie wurde vor dem Bau der ersten Brücke Illerüberfuhr genannt, weil seit 1817 Johann Baptist Ohmayer an dieser Stelle eine Fähre betreiben durfte. Vor 1880 wird auch das Haus für die Schankwirtschaft gebaut. Markant zieht sich der Illerkanal durch diesen Stadtteil. Er wurde aufgrund des Vertrages, den die Städte Ulm und Neu-Ulm 1899 schlossen, 1906 gebaut und auch das im Stadtteil befindliche Kraftwerk Jakobsruhe.

In der Weststadt liegt das Vorwerk 14 „Fort Illerkanal“ der Bundesfestung. Dort finden seit 1979 in gemütlicher Atmosphäre die Vorwerkfeste statt. Eine weitere Freizeitmöglichkeit ist das Donaubad.

Einwohner: 498  (Stand: 30.06.2017)