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Die großen Projekte der Stadtentwicklung gestern, heute und morgen, die Ideen dahinter, die Chancen und Herausforderungen.

Städtebauliches Projekt Neu-Ulm 21

Das Projekt Neu-Ulm 21 ist Teil der sogenannten 21er-Projekte der Deutschen Bahn AG. Das zukunftsweisende Vorhaben eröffnet für die Stadtentwicklung Neu-Ulms herausragende Chancen und Perspektiven.

Das Quartier "Wohnen am Glacispark", der städtebauliche Masterplan "Grüne Höfe", aber auch das Einkaufszentrum Glacis-Galerie sind Beispiele für Projekte, die durch die Realisierung von Neu-Ulm 21 ermöglicht wurden.

Bahntieferlegung

Mit der Realisierung von Neu-Ulm 21 wurde aus einer Idee Wirklichkeit: Im Zuge der ICE-Neu-/Ausbaustrecke Stuttgart – Ulm – Augsburg wurden die Bahnanlagen im Stadtgebiet von ehemals 16 auf heute vier Gleise reduziert und teilweise tiefer gelegt. Durch die Tieferlegung der Bahn standen rund 18 Hektar für die städtebauliche Entwicklung und Neugestaltung der Neu-Ulmer Innenstadt zur Verfügung. Mitten in der Stadt entstanden in den vergangenen Jahren moderne Wohnungen sowie attraktive Handels- und Dienstleistungsflächen. Die Belastung durch den Bahnbetrieb konnte durch weniger und in die Tiefe verlagerte Gleise verringert werden. Die Ergänzung und städtebauliche Erweiterung der bestehenden Innenstadt bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger mehr Lebensqualität, verbunden mit einem attraktiven Stadtbild.

Wohnen am Glacispark

Im südwestlichen Bereich von Neu-Ulm 21 zwischen Turmstraße und Glacispark, angrenzend zur historischen Caponniere 4, wurde bereits zur Landesgartenschau 2008 mit dem Wohnprojekt „Wohnen am Glacispark“ der erste Baustein realisiert. Das Wohnquartier besteht insgesamt aus 50 Wohneinheiten und sechs Doppelhaushälften. Hier überzeugen insbesondere die Bildung urbaner Räume und die Mischung aus Geschosswohnungen und Einfamilienhäusern.

In weiteren Abschnitten entstanden nach einem Konzept des Architekten Kees Christiaanse die Wohnhäuser entlang der Meininger Allee mit weiteren ca. 360 Wohneinheiten.

Einkaufszentrum Glacis-Galerie

Auch die Glacis-Galerie, das Einkaufszentrum zwischen der Bahnhofstraße und der Bahntieferlegung, ist ein herausragendes Projekt, das durch die Realisierung von Neu-Ulm 21 ermöglicht wurde. Die Glacis-Galerie wurde im März 2015 eröffnet. Mit circa 24.800 m² Verkaufsflächen fungiert das Einkaufszentrum als Impulsgeber für die Innenstadt und bietet ein breites Warensortiment. Abgerundet wird das Angebot durch gastronomische Nutzungen und handelsnahe Dienstleistungen.

Südstadtbogen

Der Südstadtbogen liegt nördlich der Bahnlinie und westlich der Hermann-Köhl-Straße. Hier werden voraussichtlich bis 2020/2021 neue Wohnungen und Räumlichkeiten für Dienstleistungen entstehen. Das Projekt umfasst ca. 300 Mietwohnungen, 90 Wohnungen für Senioren inkl. Servicekonzept und ca. 60 Business-Appartements. Der Südstadtbogen wird zu einem zentral gelegenen, urbanen Quartier entwickelt. Das Planungsgebiet Südstadtbogen ist ebenfalls Bestandteil des integrierten Bahnprojekts Neu-Ulm 21. 

LEW-Areal

Das sogenannte LEW-Areal mit einer Gesamtgröße von rund 4.000m² befindet sich im Herzen der Neu-Ulmer Innenstadt zwischen dem Heiner-Metzger-Platz und der Maximilianstraße. Das alte Firmengebäude der ehemalige Lechwerke AG wird derzeit durch die Stadtbücherei genutzt. In den oberen Stockwerken sind zudem verschiedene Künstler mit ihren Ateliers übergangsweise eingezogen.

Aufgrund des erheblichen Sanierungsstatus der vorhandenen Gebäude plant die Stadt die Neuentwicklung und -bebauung des städtischen Areals. Wesentliche Ziele sind hierbei insbesondere die Förderung der lokalen Wirtschaft, die Schaffung von Wohnraum und die Unterbringung verschiedener öffentlicher Einrichtungen. So werden die Stadtbücherei und der Generationentreff neue, zeitgemäße Räumlichkeiten erhalten.

Bei der baulichen Entwicklung wird größten Wert auf eine hohe städtebauliche und architektonische Qualität gelegt, welche gleichzeitig auf die Aufwertung und Belebung der angrenzenden Quartiere ausstrahlt. Im Zuge der Realisierung der Hochbauten wird des Weiteren angestrebt den Straßenraum der Ludwigstraße neu zu gestalten. Hierdurch erfolgt eine stadträumliche Verknüpfung mit der nördlichen Innenstadt. Die Fertigstellung und Nutzungsaufnahme der neuen Gebäude ist ab dem Jahr 2024 vorgesehen.

Mark-Twain-Schule

Aufgrund der prognostizierten, steigenden Schülerzahlen hat die Stadt Neu-Ulm nach den Plänen eines renommierten Ulmer Architekturbüros eine neue, 4-zügige Grundschule in Wiley-Nord erstellen lassen. Das ein- bis dreigeschossige Schulgebäude konnte nach rund 18 Monaten Bauzeit Anfang September 2018 in Betrieb genommen werden. Zunächst wurde der Schulbetrieb mit 4 ersten Klassen aufgenommen.

Die Fassade des modernen Gebäudes ist geprägt durch eine Fassadenverkleidung aus farbigen Aluminiumprofilen. Die Schulräume sind freundlich und großzügig gestaltet. Die Außenanlagen nehmen spielerisch das aus den Büchern von Mark-Twain bekannte Motiv des Mississippi auf.

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